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Locations

Sizilien

Der Frühling kommt früh am Golf von Castellammare. Die Zitrushaine westlich von Palermo tragen bereits Ende Februar Früchte. Dann ist die Luft vom betörenden Geruch der Zitronen und Orangen erfüllt. Die malerischen Küstendörfer sind farbenprächtige Muster auf einem leuchtenden Teppich aus Grün und Gold. Hinter dem idyllischen Marktplatz erhebt sich majestätisch die Kuppel einer Kirche: Eine ruhige und friedliche Szenerie. Und doch schwebt über ganz Sizilien der dunkle Schatten der Cosa Nostra – ein trügerisches Idyll.

St. Petersburg, Russland

Gewalt und Verrat prägen die lange Geschichte des einstigen Leningrad. Nach dem Zerfall der Sowjetunion entstand hier eine bis ins Mark korrupte Marktwirtschaft. Die Stadt gleicht einem Pulverfass. Selbst für einen erfahrenen Killer ist St. Petersburg ein gefährliches Pflaster. Sie müssen damit rechnen, dass die örtlichen Sicherheitskräfte und Soldaten gut ausgebildet, kampferprobt und Fremden gegenüber äusserst misstrauisch sind. Auf den breiten Boulevards der Stadt ist es so gut wie unmöglich, sich zu verstecken. Waffen gibt es in St. Petersburg im überfluss. Die Polizeikräfte und kriminellen Elemente der Stadt sind gut ausgerüstet. Machen Sie also keinen Fehler!

Japan

Japan besteht zu drei Vierteln aus Bergen. Grössere Ebenen gibt es ausnahmslos in der Mitte des japanischen Archipels. Hoch über einem idyllischen See und einer archaischen Tempelstadt erhebt sich der Kurokiyama, der heilige Berg, den ausschliesslich Shinto-Pilger betreten dürfen. Ein uraltes, im Hogyo-Zikuri-Stil gebautes, sechs Stockwerke hohes Schloss thront hier majestätisch auf einem schwer einnehmbaren Felsvorsprung. Ein Shogun hatte die Festung in der Edo-Epoche errichten lassen, und für einen Oyabun des 21. Jahrhunderts ist sie wie geschaffen. Von hier kontrolliert Masahiro Hayamoto alle Operationen und Waffengeschäfte der Yakuza.

Kuala Lumpur, Malaysia

Kuala Lumpur, Malaysia: Ein pulsierender Schmelztiegel der Kulturen mit einer boomenden Wirtschaft, die Investoren und Spezialisten aus aller Welt anzieht. Schon heute steht die Halbinsel für Reichtum, Luxus und ungeahnte Möglichkeiten, und auch das organisierte Verbrechen ist auf dem Vormarsch.

Unzählige sterile Bürogebäude sind die neuen Wahrzeichen dieser explosionsartig wachsenden Metropole. Sie scheinen nach den Sternen zu greifen und werfen gleichzeitig einen drohenden Schatten auf eine Kultur am Scheideweg, auf die Zukunft eines ganzen Landes.

Nuristan

Tief im Hindukusch verborgen liegt die Residenz von Khan Abdul Bismillah Malik und seiner Krieger. Obwohl die soliden Steinwälle ein hohes Mass an Sicherheit garantieren, hat die Burg in den vergangenen Jahrhunderten häufiger den Besitzer gewechselt. Das Minarett dient noch als Wachturm und erlaubt einen fantastischen Blick über die Steppe, die Gebirgsflanken und den nahen Fluss. Ein Fremder würde hier ziemlich auffallen, doch ein Profi findet immer einen Weg …

Indien

Mitte der 80er-Jahre wurde in einer abgelegenen Region im nordindischen Punjab ein Aufstand von Regierungstruppen blutig niedergeschlagen. Viele Unschuldige verloren damals ihr Leben. Seitdem wagen sich Fremde aus Angst vor Racheakten der aufgebrachten Bevölkerung nicht mehr in die Region.

Unzählige Läden und Bangalas (kleine Hütten) erwecken in der ansonsten armen Provinz den Eindruck eines gewissen Wohlstandes. Vor allem der beeindruckende Tempel sticht sofort ins Auge. Dieser steht mit seinen Marmorintarsien, polierten Keramiken, prächtigen Wandmalereien und goldenen Kuppeln hinter den hohen Mauern einer Festung und wird von fanatischen Gläubigen verteidigt. Nicht zuletzt wegen der trockenen und heissen Winde, die über die Ebenen der nordindischen Provinz fegen, ist die Region bis heute eine von der Aussenwelt weitgehend isolierte Oase.

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